Unser Hanf

Hanf - Eine uralte Kulturpflanze wiederentdeckt!

Schon die alten Griechen und Ägypter benutzten nicht nur Kleidung aus Hanfgewebe, sondern verwendeten Hanf auch zur Schmerzlinderung und Papierherstellung.

Hanf blieb auch nach der Antike in Europa eine wichtige Nutzpflanze. Die robuste und widerstandsfähige Hanffaser, die enorme Zugkräfte aushält, diente unter anderem zur Herstellung von Seilen und Segeltuch. Erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts verdrängten Kunstfasern den Hanf auch aus der Bekleidungsherstellung.

Dank seiner Eigenschaften konnte Hanf in vielen Bereichen der Wirtschaft wieder Fuß fassen. Er eignet sich als Isoliermaterial beim Hausbau ebenso wie als Basis für Lacke, Farben, Waschmittel und viele weitere Industrieprodukte. In vielen Bereichen ist die Hanffaser sogar der Baumwollfaser überlegen. Der landwirtschaftliche Anbau von Hanf hat seit seiner „Wiedergeburt“ Anfang der 1990er-Jahre kontinuierlich zugenommen.

 
 

Anbau

 Hanf wird als nachwachsender Rohstoff wegen seiner problemlosen Zucht und vielseitigen Nutzbarkeit zunehmend beliebter. Es werden keinerlei Herbizide benötigt, weil die Pflanzen bereits nach kurzer Zeit den Boden vollständig beschatten, und somit Unkräuter kaum mehr Licht finden. Außerdem ist Hanf äußerst schädlingsresistent und pflegeleicht. Bis zu 140 cm tief können die Wurzeln des Hanfs in den Boden eindringen - wesentlich tiefer als vergleichbare Nutzpflanzen. Daher wurde Hanf früher häufig auf verhärteten Böden gepflanzt, um diese zu lockern und für anspruchsvollere Pflanzen wie etwa Getreide vorzubereiten. Hanf wird wegen seiner hohen Haltbarkeit, Umweltverträglichkeit und niedrigen Energiebilanz geschätzt. 

Der Nutzhanf, der heute angebaut wird, wurde züchterisch so bearbeitet, dass mit dem kaum mehr vorhandene THC-Gehalt keine berauschende Wirkung erzielt werden kann. Er fällt daher nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

Hanföl und seine Verwendung

Für Hanföl finden sich die verschiedensten Verwendungen. Es kann als Grundlage für pflanzenölbasierte Kraftstoffe (Biodiesel) dienen. Es wird als Öl in der Kosmetikindustrie benutzt, vor allem als Zusatz in der Naturkosmetik, und als Lampenöl. Als Zusatzstoff wird ätherisches Hanföl vor allem bei der Produktion von entsprechend aromatisierten Lebensmitteln wie Eistees, Hustenbonbons, Schokolade und anderen Produkten verwendet. Der wegen seiner Inhaltstoffe hochwertige Presskuchen aus der Ölgewinnung ist eine gesunde und nahrhafte Ergänzung für Müsli und Smoothie. Er ist auch als hochwertiges Futtermittel verwertbar.


ZUM SHOP

Unser Hanföl

Für unser Hanföl verwenden wir nur im Naturpark Altmühltal selbst angebauten Hanf! Aus der schonenden kalten Erstpressung entsteht ein zu 100 % reines Hanföl ohne Zusatzstoffe. Es ist reich an essentiellen Fettsäuren sowie an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren (mit einem günstigen Verhältnis von 1:3).

Unser Hanföl wird als feinstes Speiseöl in der kalten Küche für Salat und Rohkost verwendet, aber auch als Hautöl in der Kosmetik - besonders für Allergiker.

   

 

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